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Die Eisenbahn rund um Krefeld

 
Mitte der 30-iger Jahre des 19. Jahrhunderts wurde eine Interessengemeinschaft zur Gründung einer Eisenbahngesellschaft eingerichtet, die anfänglich nur aus Geschäftsleuten bestand.
 
Dennoch mussten Petitionen an den König von Preußen nach Berlin geschrieben werden, um ihn von den wirtschaftlichen Vorteilen einer Eisenbahnstrecke in der damals strukturschwachen, ländlichen Region zu überzeugen.
 
Der Hauptgedanke war eine Anbindung nach Holland mit seinen Seehäfen. Es folgte der Ankauf des Streckengeländers verbunden mit vielen Grundstücksenteignungen.
 
Die Strecke Viersen – Crefeld – (über Glockenspitz) – Uerdingen – Hohenbudberg – Kaldenhausen wurde im Oktober 1849 in Betrieb genommen.
 
Die Strecke Köln – Crefeld wurde am 26.01.1856 in Betrieb genommen und am 03.03.1863 bis Cleve erweitet.
 
Zu dieser Zeit war der Crefelder Hauptbahnhof ein Inselbahnhof, da er zwischen beiden Strecken lag. Der heutige Bahnhof Krefeld wurde 1907 in Betrieb genommen.
 
Im Jahre 1886 bestand südöstlich des Hauptbahnhofes eine Hauptwerkstätte, das erste Krefelder Betriebswerk. Auf dem Geländer des heutigen Betriebswerkes Krefeld existierte seit 1889, ca. 30 m nördlich versetzt zur heutigen Lokhalle, ein kleiner Lokschuppen.
 
Bedingt durch die vielen Personenunfälle an den Bahnübergängen mit tödlichem Ausgang, entschloss man sich die gesamte Gleisanlage bis zu 5,5 m hochzulegen.
 
Die Hauptwerkstatt wurde nach Oppum verlagert, (spätere AW Oppum). Das freigewordene Geländer wurde zum Bau des Eilgutschuppens genutzt.
 
Mit der Hochverlegung des Geländers wurde auch ein neues Betriebswerk erbaut, das 1913 fertiggestellt wurde. Der Lokschuppen wurde auf einen Tonnengewölbe gegründet.
E.M.
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